Bericht von Edna 25.09.2018 

Arrrrrr, Schiff Ahoi!

Es ist Sommer und wir sind in See gestochen, haben Stürme und Hungersnöte überstanden, wir waren Piraten und davon wollen wir berichten:

Das diesjährige Sommerlager brachte uns vom 10.08.-22.08.2018  auf den Jugendzeltplatz Brexbachtal, in der Nähe von Koblenz. Vier R/Rs, fünf Pfadis und zwei Wölflinge machten sich am Morgen des 10.08. mit dem Zug auf den Weg ins Brexbachtal. Unser Zelt und Küchenmaterial wurde mit dem Anhänger zugefahren. Der langen Weg bezwangen wir mit Zug, Bus und den Füßen.

Das wunderschöne Brexbachtal entlang und bis zu unserem Lagerplatz ganz an dessen Ende. Doch damit nicht genug! Es mussten Zelte aufgestellt, Heringe in den Bogen geschlagen und Seile gespannt werden. Langsam entstand unser Piratenschiff, mit Kombüse, Oberdeck und Kajüten. Dann auch schon das erste Essen gekocht, der Abend eingeleitet und gemeinsam wurden die ersten Lieder am Lagerfeuer in der Jurte gesungen. Später als es schon längst dunkel war und der Sternenhimmel sich über unsere Zeltwiese spannte, die Pfadis in ihrer Kohte noch leise flüsterten und die Wölflinge schon lange schliefen war es wieder da:

Das Gefühl wieder ganz Pfadfinder, wieder ganz auf dem Lager und ganz glücklich zu sein. 

Morgenrunde auf dem Sommerlager

Foto: Feli 16.08.2018

Die nächsten elf Tage waren gefüllt mit Abenteuer, Überraschungen und Aktion. Mal waren wir auf wilder Feuerholzsuche im Wald, oder auf gruseliger Höhlenexkursion ohne Taschenlampen. Barfuß-Spaziergänge durch die Brex oder einfach nur in der Sonne liegen, Gitarre spielen und singen.

Die Herausforderung Essen zu kaufen ohne Auto, also wir ganz pfadfindermäßig, zu Fuß und mit dem Fahrrad in den nächsten Ort zum einkaufen. Zwei Nächte schickten wir unsere mutigen Matrosen alleine in die Weiten des Brexbachtales, begleitet von kleinen Aufgaben sollten sie sich alleine zurechtfinden und eigene Abenteuer erleben. Die Minnimatrosen unternahmen in der Zwischenzeit einen aufregenden Ausflug in den Wildpark.

Sie alle kehrte wohlbehalten und freudig wieder.

An einem der letzten Abende war es dann auch Zeit für unsere traditionelle Sommersonnenwendfeier. Dazu machten wir uns mit Einbrauch der Dunkelheit auf den Weg, ein Fackellauf durch den Wald, auf einen Hügel und zurück ins Tal an die Feuerstelle. Über welche die mutigen um Freundschaften zu besiegeln und Frieden zu schließen springen durften.

Danach führte eine Lichterspur zu einem Kiesstrand an der Brex. Dort, im Schein der Fackeln, bekamen zwei tapfere Adler durch eine Wassertaufe einen neuen Namen. Ellen wurde zu Nala und Feli zu Aleska.

 

Auch die piratigen Tage dieses Lagers waren leider gezählt und so stachen wir erneut gen Heimatliche See, erfüllt mich neuen Erlebnissen, Abenteuern und der Freude auf neue Lager.

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